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Seminar

Forensische Psychologie

Oft wird forensische Psychologie mit dem Verstehen von „Verbrecherhirnen“ oder auch Profiling assoziiert. Dieses interdisziplinäre Fach umfasst jedoch weitaus mehr. Es ist Schnittstelle zwischen Psychologie und Kriminalistik, welche auch vor dem Hintergrund aktueller weltweiter Geschehnisse von tagesaktueller Bedeutung ist. Sie wendet Erkenntnisse und Konzepte aus fundierter psychologischer Forschung auf Sachverhalte im zivilen und auch im Strafjustizsystem an. Die am weitesten verbreitete Vorstellung von forensischen Psychologen ist dementsprechend wohl die des Sachverständigen und Schuldfähigkeitsbegutachters. Dieses Seminar wird Ihnen zeigen, dass forensische Psychologen ebenfalls in Gebieten wie dem Stalkingmanagement, der Individualprognose, der Viktimologie agieren, und sich auch mit den neuen Dynamiken von Phänomenen, wie z.B. den psychologischen Aspekten von Kriminalität im Internet oder auch der Psychologie des Terrorismus beschäftigen.

  • Historischer Kontext der forensischen Psychologie
  • Der Forensische Sachverständige
  • Schuldfähigkeitsbegutachtung
  • Tatsachenfeststellung / Glaubwürdigkeitsbegutachtung
  • Gefährdungsanalyse z.B. bei Stalking, Erpressung oder Geisellagen
  • Psychotraumatologie: Verarbeitung extremer Erfahrungen bei Opfern
  • Psychologische Aspekte von Kriminalität im Zusammenhang mit dem Internet und virtuellen Welten
  • Erscheinungsformen und psychologische Grundlagen des Terrorismus

 

Nächster Termin: 21. bis 23.03.2019

Dauer: 3 Tage

  • Donnerstag, 21. März 2019 von 14:30 bis 19:00 Uhr
  • Freitag, 22. März 2019 von 09:00 bis 18:00 Uhr
  • Samstag, 23. März 2019 von 09:00 bis 17:00 Uhr

Teilnahme-Gebühr: 1.400,- € (zzgl. gesetzl. USt.)

Ihr Referent am nächsten Termin

Dr. Ursula Gasch

Gasch

Fachpsychologin für Klinische Psychologie und Psychotherapie (BDP) sowie Notfallpsychologie (BDP); als Forensisch-Psychologische Sachverständige und Referentin tätig; therapeutischer Schwerpunkt ist die Behandlung traumatisierter Personen nach schweren Gewalterfahrungen; zuvor u.a. Tätigkeit als Beraterin der Polizei (Verhandlungsgruppenpsychologin) und Mitwirkung an Sonderkommissionen.